KI-Sichtbarkeit für Rechtsanwälte & Kanzleien
Wenn ein Geschäftsführer die KI nach einem Anwalt fragt – steht deine Kanzlei in der Antwort?
Mandate entstehen aus Vertrauen. Wer in der Antwort der KI fehlt, kommt in der ersten Auswahl nicht vor.
Dauert zwei Minuten. Kein Verkaufsgespräch.
Ein Beispiel, das du kennst
Ein Geschäftsführer streitet mit seinem Mitgesellschafter über eine Ausschüttung. Er kennt keinen Anwalt für Gesellschaftsrecht und fragt die KI:
„Welche Rechtsanwälte in Wien sind auf Gesellschafterstreitigkeiten bei GmbHs spezialisiert, und worin unterscheiden sie sich?“
Die Antwort nennt drei Kanzleien und begründet die Auswahl. Eine weitere Kanzlei betreut genau solche Fälle seit Jahren. Sie kommt nicht vor. Eine Anfrage, die nie entsteht, fällt nicht auf.
Was die Zahlen sagen
Entscheider fangen bei der KI an
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| B2B-Käufer, die ihre Recherche in einem KI-Chatbot statt in einer Suchmaschine beginnen | 51 % | G2, März 2026, 1.076 Entscheider |
| Käufer, die wegen einer Chatbot-Empfehlung einen anderen Anbieter wählten als geplant | 69 % | G2, März 2026 |
| Käufer, die bei einem Anbieter kauften, den sie vorher nicht kannten | jeder Dritte | G2, März 2026 |
| Käufer, die einen Anbieter höher bewerten, wenn ein Chatbot ihn empfiehlt | 85 % | G2, März 2026 |
| Meistgenutzter Chatbot | ChatGPT, 63 % | G2, März 2026 |
Einordnung: Die G2-Befragung betrifft Käufer von Business-Software, nicht von Rechtsberatung. Wir zeigen sie, weil sie das Verhalten am klarsten misst. Für Rechtsanwälte liegt uns keine vergleichbare Messung vor. Den Trend halten wir für übertragbar, die Höhe der Zahlen nicht.
Viele Kanzleien, Wahl nach Spezialisierung
| Kennzahl Österreich | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (inkl. 114 niedergelassene europäische Rechtsanwälte) | 7.265 (31.12.2025) | ÖRAK Factsheet 01/2026 |
| Rechtsanwaltsanwärterinnen und -anwärter | 2.370 | ÖRAK Factsheet 01/2026 |
| Rechtsanwaltskammern | 9 | ÖRAK Factsheet 01/2026 |
Einordnung: Der ÖRAK nennt in diesem Factsheet keine Zahl der Kanzleien und keine Verteilung nach Bundesländern. Für Mandanten bleibt der Eindruck: Das Angebot ist groß, und von außen sehen Kanzleien ähnlich aus. Gewählt wird deshalb über Spezialisierung und Vertrauen.
Die eigene Website ist nur eine Stimme unter vielen
Die Agentur morefire hat im Sommer 2026 untersucht, wie deutsche B2B-Industrieunternehmen in KI-Antworten vorkommen: 62 Unternehmen, je 10 neutrale Kategoriefragen ohne Markennamen, 4 KI-Systeme (ChatGPT, Gemini, Perplexity, Copilot), jede Frage fünfmal, zusammen 12.250 ausgewertete Antworten.
| Befund | Wert |
|---|---|
| Zitierungen, die von der eigenen Website stammen | 5 % |
| Zitierungen aus externen Quellen | 95 % |
| Marken, die in allen vier Systemen vorkommen | 15,5 % |
| Marken, die auftauchen, aber in mindestens einem von fünf Durchläufen fehlen | 46 % |
Einordnung: Untersucht wurden Industrieunternehmen, nicht Kanzleien. Für Rechtsanwälte liegt uns keine vergleichbare Messung vor. Das Muster halten wir für übertragbar, die Zahlen nicht. morefire verkauft selbst GEO-Leistungen, die Studie betrifft Deutschland und deutschsprachige Fragen.
Woher die KI ihre Antworten nimmt
Die KI liest nicht nur deine Kanzlei-Website. Sie sucht beim Antworten und baut ihr Bild aus vielen Quellen zusammen. In der morefire-Studie kamen nur 5 % der Zitierungen von den Unternehmen selbst.
Bei Kanzleien kommen weitere Quellen in Frage, die wir im Check prüfen: Anwaltsverzeichnisse der Kammern, Bewertungsprofile, Firmen- und Branchenverzeichnisse, Fachbeiträge, Rechtsportale und Foren. Welche davon bei den Fragen deiner Mandanten wirklich zitiert werden, zeigt die Messung. Wir raten das nicht, wir messen es.
Was sichtbare Kanzleien anders machen
Sie sind klar spezialisiert. „Kanzlei für Wirtschaftsrecht“ kann die KI keiner Frage zuordnen. „Gesellschafterstreitigkeiten bei GmbHs in Wien“ kann sie zitieren.
Kanzlei und Personen sind eindeutig. Name, Standorte, Fachgebiete und Ansprechpartner stimmen überall überein: auf der Website, im Anwaltsverzeichnis, in Profilen und Verzeichnissen. Wer an drei Stellen drei Schreibweisen hat, wird zu drei halben Kanzleien.
Sie werden außerhalb der eigenen Website bestätigt. Sachliche Fachbeiträge, Profile in Verzeichnissen, Vorträge, Nennungen in Fachmedien. Bei 95 % Fremdquellen entscheidet sich Sichtbarkeit dort.
So arbeiten wir
Wir machen B2B-Expertise digital sichtbar. Dafür gehen wir in vier Stufen vor, immer in dieser Reihenfolge:
| Stufe | Frage dahinter | Konkret bei dir |
|---|---|---|
| Positionierung | Wofür sollst du erkannt werden? | Spezialisierung nach Rechtsgebiet, Anlass und Zielgruppe statt „Wirtschaftsrecht für alle“ |
| Search | Wirst du dafür gefunden? | Die Fragen eines Mandanten vom rechtlichen Problem bis zur Kanzleiwahl |
| Autorität | Warum sollte man dir glauben? | Anwaltsverzeichnisse, Fachbeiträge, Vorträge, Verzeichnisse, echte Bewertungen |
| Empfehlung | Wirst du berücksichtigt? | Wir messen in mehreren Systemen und mehrfach, weil eine einzelne Antwort nichts beweist |
Welches Angebot passt zu deiner Kanzlei?
Welches Angebot zu dir passt, hängt davon ab, wie deine Kanzlei auftritt: über eine Person oder über mehrere Experten.
| Deine Kanzlei | Passendes Angebot | Warum |
|---|---|---|
| Kleinere Kanzlei, ein Experte steht im Vordergrund | Experten-Sprint, € 7.500 netto, 90 Tage | Die Person trägt das Angebot. Begrenzte Laufzeit mit Anfang und Ende. |
| Größere Kanzlei, mehrere Experten oder Fachgebiete, gemeinsame Marke | Expertise-System, € 3.700 netto pro Monat | Mehrere Themen und Personen brauchen ein laufendes System mit einer Entscheidung pro Monat. |
Du bist der Experte deiner Kanzlei. Dann arbeiten wir im Experten-Sprint in 90 Tagen an vier Dingen: einem Workshop zu Zielgruppe, Spezialisierung und Kernversprechen. Dem Umbau deiner Website (Startseite, Angebotsseite, zwei Fachinhalte). Dem Abgleich deiner Identität über Website, Autorenprofile und Verzeichnisse samt einer Initiative bei Fachmedien und Partnern. Und einer Messung am Anfang und nach 90 Tagen mit einem Plan für die folgenden sechs Monate. Rahmen: eine Person, eine Marke, eine Domain, ein Markt, eine Sprache, ein Fachgebiet.
Deine Kanzlei hat mehrere Experten. Dann passt das Expertise-System: drei Monate Startphase mit strategischer Grundlage, danach jeden Monat Messung, ein Entscheidungs-Memo mit dem größten Hebel, ein Steuerungstermin und ein Umsetzungspaket. Im Basisangebot sind eine Marke, eine Domain, eine Sprache und maximal zwei Themenfelder enthalten. Große Kanzleien mit mehr als zwei Praxisgruppen oder mehreren Standorten kalkulieren wir gesondert.
Du bist unsicher? Mit der Potenzialanalyse sehen wir, wo deine größte Lücke liegt und welches Angebot dazu passt. Sie wird bei Beauftragung angerechnet (Experten-Sprint: bei Entscheidung innerhalb von 30 Tagen).
Berufsrechtliche Grenzen bei der Werbung nehmen wir ernst. Wir bleiben bei sachlicher Fachinformation und stimmen jede Formulierung vorab mit dir ab.
Warum HeyFinders
Positionierung zuerst. Wir beginnen mit der Frage, wofür du bekannt sein willst. Sichtbarkeit ohne Positionierung ist austauschbar.
Belege statt Behauptungen. Die KI glaubt keiner Website, die nur über sich selbst spricht. Erst unabhängige Quellen machen deine Aussagen glaubwürdig. Darum bauen wir Autorität außerhalb deiner Website auf.
Google und KI-Suche zusammen. Wir sehen KI-Suche als Erweiterung der Recherche, nicht als Ersatz für Google. Viele Signale entstehen im selben Umfeld. Wer beides getrennt betreut, doppelt die Arbeit.
Eine Verantwortung. Positionierung, SEO, KI-Suche, Inhalte und externe Quellen kommen von einem Partner. Du musst nichts zwischen Agenturen übersetzen.
Dein Fachwissen, unser Handwerk. Du kennst das Recht und deine Mandanten. Wir machen daraus sachliche Aussagen, die ein Mandant versteht und eine KI zitieren kann. Von dir brauchen wir den Workshop oder einen Steuerungstermin im Monat und Freigaben. Den Rest übernehmen wir.
Direkter Kontakt, keine Versprechen, die niemand halten kann. Mit dir spricht kein Account-Manager, sondern Manuel Schmöllerl, Gründer und Geschäftsführer von HeyFinders. Er beschäftigt sich seit 1998 mit Suchmaschinen und seit 2024 mit KI-Suche und GEO. Wir garantieren keine Rankings und keine KI-Nennungen. Zugesagt sind Methode, Umsetzung und transparente Messung, mit Frühindikatoren wie Fragenabdeckung und externer Präsenz und Wirkungsindikatoren wie KI-Nennungen und qualifizierten Anfragen.
Der Weg
- Kostenloser Check. Auf heyfinders.com/check siehst du, ob ChatGPT dich bei den Fragen deiner Kunden nennt.
- Potenzialanalyse. Sie zeigt dir die größte Lücke und welches Angebot dazu passt. Für Experten ab € 690 netto, für Unternehmen ab € 1.490 netto. Bei Beauftragung wird sie angerechnet.
- Experten-Sprint oder Expertise-System. Je nachdem, ob eine Person oder ein Unternehmen das Angebot trägt.
Keine Garantie auf Nennungen. Dieselbe Frage wird je nach System und Durchlauf unterschiedlich beantwortet. Wer eine Nennung zusichert, verspricht etwas, das er nicht halten kann. Wir messen, ob sich deine Sichtbarkeit über mehrere Fragen, Systeme und Wochen hinweg verbessert.
Welche Fragen deine Kunden der KI stellen
Das ist die Grundlage für den Check. Diese Fragen sind typisch für Rechtsberatung:
| Phase | Beispielfrage |
|---|---|
| Problem erkennen | „Was kann ich tun, wenn mein Geschäftspartner vereinbarte Zahlungen verweigert?“ |
| Lösung verstehen | „Wie läuft ein Gesellschafterstreit bei einer GmbH rechtlich ab, und was dauert wie lange?“ |
| Anbieter finden | „Welche Rechtsanwälte in [Region] sind auf [Rechtsgebiet] spezialisiert?“ |
| Anbieter vergleichen | „Spezialisierte Boutique-Kanzlei oder große Wirtschaftskanzlei: Was passt zu mir?“ |
| Absichern | „Wie finde ich einen Anwalt, der Erfahrung mit [Fall] hat, und woran erkenne ich das?“ |
| Kosten | „Was kostet ein Rechtsanwalt für [Fall], und wovon hängt es ab?“ |
Wichtig: Gute Testfragen enthalten nie deinen Namen. Sie beschreiben nur die Aufgabe oder das Problem. Wenn du nur dann auftauchst, wenn man dich schon kennt, ist das keine Sichtbarkeit.
Für wen das besonders gilt
- Einzelanwälte und kleine Kanzleien: Ein Experte steht im Vordergrund (Experten-Sprint)
- Kanzleien mit mehreren Partnern oder Praxisgruppen: gemeinsame Marke, mehrere Expertisen (Expertise-System)
- Spezialisierte Kanzleien: Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Vergaberecht, IT-Recht und weitere Fachgebiete mit erklärungsbedürftigem Nutzen
- Kanzleien mit Unternehmerkunden: Mandanten, die ihren Anwalt gezielt suchen und vergleichen
FAQ
Häufige Fragen
Dürfen wir als Kanzlei so überhaupt auftreten?
Wir sind eine Ein-Personen-Kanzlei. Ist das nicht zu klein?
Warum nennt ChatGPT andere Kanzleien und nicht meine?
Können wir mehrere Rechtsgebiete abdecken?
Funktioniert das auch außerhalb Wiens?
Ist das nicht einfach SEO?
Wie lange dauert es, bis sich etwas ändert?
Was kostet das?
Brauchen wir dafür eine neue Website?
Kann man sich Nennungen kaufen oder garantieren lassen?
Wie erkenne ich, dass es wirkt?
Prüf, ob ChatGPT dich empfiehlt.
Drei Fragen, zwei Minuten, kostenlos. Wir zeigen dir, wer bei deinen Kundenfragen genannt wird, und wo du stehst.
Lieber gleich sprechen? Sprint besprechen →Zusammenarbeit besprechen →Erst die Potenzialanalyse →
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Quellen
- G2: „Half of B2B Software Buyers Now Start Their Research with AI Chatbots“, 4. Mai 2026, Befragung März 2026, 1.076 Entscheider. demandgenreport.com
- morefire: „GEO-Studie: Warum B2B-Marken in KI-Antworten fehlen“, veröffentlicht 14.07.2026, aktualisiert 07.09.2026. more-fire.com
- Österreichischer Rechtsanwaltskammertag: Factsheet 01/2026 (Stichtag 31.12.2025). oerak.at