Wie ein Nachfolgeberater aus Salzburg in 90 Tagen sein Thema besetzt
Wie ein Einzelberater sein Thema so eng fasst, dass die KI ihn einer Frage zuordnen kann.
Mehr zur Branche: KI-Sichtbarkeit für Berater, Coaches & Consultants
Auf einen Blick
Die Entwicklung in Zahlen
Die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich zur Ausgangsmessung.
17 von 120 Antworten
nennen den Berater nach 90 Tagen (vorher 2)
6 von 10 Kauf-Fragen
mit mindestens einer Nennung (vorher 1)
1 Expertise-Territorium
statt fünf Themen auf der Startseite
Projekt-Metadaten
- Branche
- Unternehmensberatung, Nachfolge
- Angebot
- Experten-Sprint
- Laufzeit
- 90 Tage
- Markt
- Österreich, Deutsch
Ausgangslage
Selbstständiger Unternehmensberater, Salzburg · Ein-Personen-Unternehmen
Der Berater begleitet Familienunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern bei der Übergabe an die nächste Generation oder an externe Käufer. Seine Aufträge kamen über Steuerberater und Banken, die ihn kennen.
Seine Website nannte fünf Themen: Strategie, Wachstum, Organisation, Nachfolge, Coaching.
01 · Herausforderung
Fünf Themen, keines davon eindeutig
Eine Geschäftsführerin fragt die KI, wer in Österreich Familienunternehmen bei der Nachfolge berät. Die Antwort nannte drei andere Namen. Gemessen wurde am Anfang und nach 90 Tagen mit demselben Fragenset: 10 Kauf-Fragen ohne Namen, je dreimal in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Copilot gestellt. Das ergibt 120 Antworten pro Messung.
Was die Potenzialanalyse zeigte:
- Genannt in 2 von 120 Antworten, bei 1 von 10 Kauf-Fragen
- Website, LinkedIn und zwei Verzeichnisse beschrieben ihn mit unterschiedlichen Schwerpunkten
- Keine Inhalte, die Fragen zur Nachfolge beantworten, obwohl er sie täglich beantwortet
- Keine externen Quellen, die ihn als Experten für Nachfolge nennen
02 · Vorgehen
Der Experten-Sprint
Weil er als Person das Angebot ist, passte der Experten-Sprint: 90 Tage, ein Expertise-Territorium, mit Anfang und Ende.
Woche 1–2: Positionierung
- Strategie-Workshop in zwei Terminen: Zielgruppe, Spezialisierung, Kernversprechen
- Expertise-Territorium festgelegt: Nachfolge in Familienunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern
- 10 Kauf-Fragen als Fragenset, Ausgangsmessung
Woche 3–12: Search, Autorität, Messung
- Search: Startseite und Angebotsseite neu formuliert, zwei Expertise-Inhalte (Ablauf einer Nachfolge, familieninterne oder externe Übergabe), strukturierte Daten
- Autorität: Identität auf Website, LinkedIn und Verzeichnissen abgeglichen. Initiative bei einem Wirtschaftsmagazin und zwei Podcasts für Unternehmer
- Empfehlung: Zweite Messung nach 90 Tagen, Plan für die folgenden sechs Monate
Nichts wurde ohne Gegenlesen veröffentlicht. Am Ende stand eine zweite Messung mit demselben Fragenset und ein priorisierter Plan für die folgenden sechs Monate.
Der Verlauf
90 Tage, ein Thema
Meilenstein für Meilenstein.
Woche 0
Ausgangsmessung: 2 von 120 Antworten, 1 von 10 Kauf-Fragen
Woche 2
Workshop abgeschlossen, Expertise-Territorium freigegeben
Woche 8
Website umgebaut, Profile abgeglichen, ein Podcast-Auftritt veröffentlicht
Woche 12
Zweite Messung: 17 von 120 Antworten, 6 von 10 Kauf-Fragen
Ergebnisse
Ergebnisse nach 90 Tagen
Sichtbarkeit in KI-Antworten
- Nennungen: 17 von 120 Antworten (vorher 2)
- Kauf-Fragen mit mindestens einer Nennung: 6 von 10 (vorher 1)
- Ein Podcast und ein Magazinbeitrag nennen ihn als Experten für Nachfolge
Grundlage für die nächsten Monate
- Ein priorisierter Plan für die folgenden sechs Monate
- Belastbare Effekte auf Anfragen brauchen länger als 90 Tage. Der Sprint schafft die Grundlage dafür
Fazit
Je enger das Thema, desto klarer die Zuordnung
Der Berater hatte nicht zu wenig Expertise, sondern zu viele Themen. Erst als er sich auf eines festlegte, konnte die KI ihn einer Frage zuordnen.
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Manuel Schmöllerl
Geschäftsführer
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Hinweis: Diese Case Study ist ein Beispielverlauf und beruht nicht auf einem realen Kundenprojekt. Sie zeigt, wie wir vorgehen und messen. Nennungen in KI-Antworten können wir nicht garantieren.