Case Study · Rechtsanwälte

Wie eine Wirtschaftskanzlei in Wien bei Gesellschafterstreitigkeiten sichtbar wird

Wie eine Kanzlei gegen größere Häuser sichtbar wird, ohne die Grenzen des Berufsrechts zu verlassen.

Mehr zur Branche: KI-Sichtbarkeit für Rechtsanwälte & Kanzleien

Auf einen Blick

Die Entwicklung in Zahlen

Die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich zur Ausgangsmessung.

33 von 144 Antworten

nennen die Kanzlei nach sechs Monaten (vorher 4)

8 von 12 Kauf-Fragen

mit mindestens einer Nennung (vorher 2)

6 Mandatsanfragen

im sechsten Monat, die sich auf eine KI-Antwort beziehen

Projekt-Metadaten

Branche
Rechtsanwälte, Gesellschafts- und Arbeitsrecht
Angebot
Expertise-System
Laufzeit
3 Monate Startphase, danach monatlicher Zyklus (hier: Monat 6)
Markt
Wien, Deutsch

Ausgangslage

Wirtschaftskanzlei, Wien · 4 Partner · 12 Rechtsanwälte

Die Kanzlei berät mittelständische Unternehmen im Gesellschaftsrecht und im Arbeitsrecht aus Arbeitgebersicht. Die Partner publizieren regelmäßig in Fachzeitschriften. Online wirkte die Kanzlei trotzdem wie viele andere: „Wirtschaftsrecht für Unternehmen“.

01 · Herausforderung

Fachlich anerkannt, in KI-Antworten kaum vorhanden

Ein Geschäftsführer im Streit mit seinem Mitgesellschafter fragt die KI nach einer spezialisierten Kanzlei. Genannt wurden größere, überregionale Häuser. Gemessen wird jeden Monat mit demselben Fragenset: 12 Kauf-Fragen ohne Markennamen, je dreimal in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Copilot gestellt. Das ergibt 144 Antworten pro Messung.

Was die Potenzialanalyse zeigte:

  • Genannt in 4 von 144 Antworten, bei 2 von 12 Kauf-Fragen
  • Die Fachbeiträge der Partner standen hinter Bezahlschranken und waren der Kanzlei nicht eindeutig zugeordnet
  • Name, Fachgebiete und Partner waren im Anwaltsverzeichnis, auf der Website und in Profilen unterschiedlich beschrieben
  • Keine Seite erklärte, wie ein Gesellschafterstreit abläuft und was ihn kostet

02 · Vorgehen

Das Expertise-System

Die Kanzlei entschied sich für das Expertise-System mit zwei Themenfeldern. Jede Formulierung wurde vorab mit einem Partner abgestimmt.

Start: die strategische Grundlage (Monat 1–3)

  • Positionierung: Gesellschafterstreitigkeiten bei GmbHs als erstes, Arbeitsrecht für Arbeitgeber als zweites Themenfeld
  • 12 Kauf-Fragen von Geschäftsführern als festes Fragenset
  • Quellenanalyse: Welche Verzeichnisse, Fachportale und Medien zieht die KI heran?
  • Ausgangsmessung in Google und in der KI-Suche

Danach: eine Entscheidung pro Monat (Auszug)

  1. Monat 4: Kanzlei- und Personendaten überall vereinheitlicht, Autorenprofile mit den Fachbeiträgen verknüpft
  2. Monat 5: Sachliche Ratgeberseiten zu Ablauf, Dauer und Kostenfaktoren eines Gesellschafterstreits
  3. Monat 6: Frei zugängliche Fassungen zweier Fachbeiträge und ein Vortrag bei einem Unternehmerverband

Jeden Monat derselbe Ablauf: Messung und Diagnose, ein Entscheidungs-Memo mit dem größten Hebel, ein Steuerungstermin, das Umsetzungspaket und die Dokumentation.

Der Verlauf

Von der Fachpublikation zur Nennung

Meilenstein für Meilenstein.

0

Monat 0

Ausgangsmessung: 4 von 144 Antworten, 2 von 12 Kauf-Fragen

3

Monat 3

Positionierung, Fragenset und Quellenanalyse stehen. 9 von 144 Antworten

5

Monat 5

Nach Profil-Abgleich und Ratgeberseiten: 21 von 144 Antworten

6

Monat 6

33 von 144 Antworten, 8 von 12 Kauf-Fragen mit mindestens einer Nennung

Ergebnisse

Ergebnisse nach sechs Monaten

Sichtbarkeit in KI-Antworten

  • Nennungen: 33 von 144 Antworten (vorher 4)
  • Kauf-Fragen mit mindestens einer Nennung: 8 von 12 (vorher 2)
  • Die Fachbeiträge der Partner werden jetzt als Quelle zitiert

Anfragen

  • 6 Mandatsanfragen im sechsten Monat, die sich laut Erstgespräch auf eine KI-Antwort beziehen
  • Die Zuordnung beruht auf Selbstauskunft und ist deshalb ein Hinweis, kein exakter Wert

Fazit

Fachwissen zählt erst, wenn es auffindbar ist

Die Kanzlei hatte das Wissen längst veröffentlicht. Es war nur nicht frei zugänglich und nicht eindeutig der Kanzlei zugeordnet. Sachliche Fachinformation reicht, wenn sie dort steht, wo die KI sucht.

Kontakt

Wird deine Kanzlei genannt, wenn Mandanten die KI fragen?

Der kostenlose Check zeigt dir in zwei Minuten, ob ChatGPT dich bei den Fragen deiner Kunden nennt. Die Potenzialanalyse zeigt dir, wo der größte Hebel liegt.

Manuel Schmöllerl, Gründer bei HeyFinders

Manuel Schmöllerl

Geschäftsführer

Antwort innerhalb von 24 Stunden

Hinweis: Diese Case Study ist ein Beispielverlauf und beruht nicht auf einem realen Kundenprojekt. Sie zeigt, wie wir vorgehen und messen. Nennungen in KI-Antworten können wir nicht garantieren.