Wie eine Steuerberatungskanzlei in Wien ihre Spezialisierung sichtbar macht
Wie eine Kanzlei mit drei Partnern ihre Spezialisierung sichtbar macht, damit Unternehmer sie finden, die noch keinen Steuerberater kennen.
Mehr zur Branche: KI-Sichtbarkeit für Steuerberater & Wirtschaftsprüfer
Auf einen Blick
Die Entwicklung in Zahlen
Die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich zur Ausgangsmessung.
41 von 144 Antworten
nennen die Kanzlei nach sechs Monaten (vorher 7)
9 von 12 Kauf-Fragen
mit mindestens einer Nennung (vorher 3)
9 Anfragen
im sechsten Monat, die sich auf eine KI-Antwort beziehen
Projekt-Metadaten
- Branche
- Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung
- Angebot
- Expertise-System
- Laufzeit
- 3 Monate Startphase, danach monatlicher Zyklus (hier: Monat 6)
- Markt
- Wien und Umgebung, Deutsch
Ausgangslage
Steuerberatungskanzlei, Wien · 3 Partner · rund 35 Mitarbeitende
Eine partnergeführte Kanzlei für KMU und Mittelstand: laufende Steuerberatung, Jahresabschlüsse, Umgründungen, Nachfolge. Die Bestandsmandanten empfehlen sie gern weiter. Wer aber ohne Empfehlung sucht, fand sie kaum.
Die Website beschrieb die Kanzlei als „Steuerberatung für Unternehmer und Privatpersonen“. Das ist richtig, aber eine KI kann es keiner konkreten Frage zuordnen.
01 · Herausforderung
Gute Bewertungen, aber keine Spezialisierung, die man zitieren kann
Eine Gründerin, die einen Gesellschafter aufnehmen will, fragt die KI nach einem Steuerberater für genau diesen Fall. Genannt wurden andere Kanzleien. Gemessen wird jeden Monat mit demselben Fragenset: 12 Kauf-Fragen ohne Markennamen, je dreimal in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Copilot gestellt. Das ergibt 144 Antworten pro Messung.
Was die Potenzialanalyse zeigte:
- Genannt in 7 von 144 Antworten, bei 3 von 12 Kauf-Fragen
- Die Spezialisierung auf Umgründungen stand nur in einem Nebensatz der Leistungsseite
- Kanzleiname und Schreibweise der Partner wichen in drei Verzeichnissen voneinander ab
- Keine Antworten auf die Fragen, die Unternehmer vorab stellen: Kosten, Ablauf eines Kanzleiwechsels, was bei einem Gesellschafterwechsel steuerlich zu beachten ist
02 · Vorgehen
Das Expertise-System
Die Kanzlei entschied sich für das Expertise-System: zwei Themenfelder, ein Steuerungstermin im Monat mit einem der Partner.
Start: die strategische Grundlage (Monat 1–3)
- Positionierung geschärft: Umgründungen und Gesellschafterwechsel bei GmbHs als erstes, laufende Beratung für Gesellschafter-Geschäftsführer als zweites Themenfeld
- Kauf-Fragen von Unternehmern entlang der Entscheidung gesammelt, 12 davon als festes Fragenset
- Quellen erhoben, die die KI bei diesen Fragen heranzieht, und welche davon andere Kanzleien nennen
- Ausgangsmessung in Google und in der KI-Suche
Danach: eine Entscheidung pro Monat (Auszug)
- Monat 4: Kanzleidaten in allen Verzeichnissen vereinheitlicht, Partnerprofile mit Fachgebieten maschinenlesbar ausgezeichnet
- Monat 5: Eine eigene Seite pro Anlass (Gesellschafterwechsel, Umgründung, Kanzleiwechsel) mit Ablauf und Kostenrahmen, sachlich und berufsrechtlich abgestimmt
- Monat 6: Zwei Fachbeiträge in einem Branchenmedium für Unternehmer, abgestimmt mit den Partnern
Jeden Monat derselbe Ablauf: Messung und Diagnose, ein Entscheidungs-Memo mit dem größten Hebel, ein Steuerungstermin, das Umsetzungspaket und die Dokumentation.
Der Verlauf
Von der Empfehlungskanzlei zur genannten Option
Meilenstein für Meilenstein.
Monat 0
Ausgangsmessung: 7 von 144 Antworten, 3 von 12 Kauf-Fragen
Monat 3
Ende der Startphase: Positionierung und Fragenset stehen, erste Seiten überarbeitet. 15 von 144 Antworten
Monat 5
Nach Verzeichnis-Abgleich und Anlass-Seiten: 29 von 144 Antworten
Monat 6
41 von 144 Antworten, 9 von 12 Kauf-Fragen mit mindestens einer Nennung
Ergebnisse
Ergebnisse nach sechs Monaten
Sichtbarkeit in KI-Antworten
- Nennungen: 41 von 144 Antworten (vorher 7)
- Kauf-Fragen mit mindestens einer Nennung: 9 von 12 (vorher 3)
- 5 neue externe Quellen, die die Kanzlei mit ihrer Spezialisierung nennen
Anfragen
- 9 Anfragen im sechsten Monat, die sich laut Erstgespräch auf eine KI-Antwort beziehen
- Die Zuordnung beruht auf Selbstauskunft und ist deshalb ein Hinweis, kein exakter Wert
Fazit
Erst die Spezialisierung, dann die Sichtbarkeit
Mehr Inhalte allein hätten wenig geändert. Entscheidend war, dass die Kanzlei sagt, wofür sie steht, und dass diese Aussage an mehreren Stellen gleich lautet. Erst dann kann eine KI sie einer Frage zuordnen.
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Kontakt
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Manuel Schmöllerl
Geschäftsführer
Telefon
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Hinweis: Diese Case Study ist ein Beispielverlauf und beruht nicht auf einem realen Kundenprojekt. Sie zeigt, wie wir vorgehen und messen. Nennungen in KI-Antworten können wir nicht garantieren.